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Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
Freunde und Partner,


1982 haben wir - Mitarbeiter und Studierende der Freien Universität Berlin, Fachkräfte aus der
psychiatrischen und psychosozialen Versorgung – mit der Gründung des Vereins Lebenswelten e.V. den Grundstein für einen neuen, innovativen Ansatz zur beruflichen Teilhabe behinderter und
nichtbehinderter Menschen in Berlin gelegt. In den darauf folgenden drei Jahrzehnten haben wir
Konzepte und Initiativen zur Gründung von sozial orientierten Unternehmen aber auch dezentralen sozial- und berufsrehabilitativen Strukturen entwickelt und realisiert.

Dafür bedanke ich mich im Namen des Vorstandes und Beirates ganz herzlich bei unseren Mitgliedern, MitarbeiterInnen und Leitungskräften.

Berlin, 19.04.2012

Für den Vorstand

Klaus Hertrampf

 

Grußwort 30-Jahre Lebenswelten – Berlin 24.08.2012

Sehr geehrte Damen und Herren,

ein Blick auf die Landkarte der Integrationsfirmen  in Deutschland zeigt uns eine bunte Palette zahlreicher und in vielen Branchen agierende Unternehmen. Es sind inzwischen über 700 Firmen. Es ist eine bunte Karte und ein Blick auf Berlin zeigt uns, hier ist die Landschaft besonders bunt.

Ein Teil dieser bunten Integrationsfirmenlandschaft in der Hauptstadt ist der Lebenswelten-Verbund.

Der Verbund ist aus dem 1982 gegründeten „Lebenswelten e.V.“ (LW) entstanden, der die Keimzelle der heutigen Lebenswelten-Familie  darstellt. Diese Familie besitzt eine besondere Ausstrahlungskraft. Sie spielt aus meiner Sicht  in der Liga der Integrationsfirmen in Deutschland ganz weit vorne mit und sie gehört zu den Gründungsmitgliedern der „Liga“ .

Es sind vor allem drei Faktoren, die diese Charakterisierung begründen:

Zum einen ist es ein innovativer Unternehmergeist, der aus der Keimzelle „Lebenswelten e.V.“  ein beachtliches vielseitiges Gebilde entwickelte, das weitverzweigt in verschiedenen Branchen und in mehreren Firmen wirtschaftlich erfolgreich agiert. Das 30-jährige Jubiläum ist der Nachweis dieses Geistes.!

Der zweite Faktor ist eine besondere integrations-politische Kreativität, die zu einer überregionalen Bedeutung  bei den Teilhabemöglichkeiten im Arbeitsleben geführt hat. Ergebnis ist ein vielschichtiges System an Angeboten, das Menschen mit  unterschiedlichstem Leistungsvermögen ermöglicht, einen ihnen angemessen Weg bei der beruflichen Integration zu finden.

Erwähnt sei hier nur, dass sich Lebenswelten auch um die niedrigschwelligen Einstiege, wie z.B. Zuverdienstmöglichkeiten, in das Arbeitsleben verdient gemacht und engagiert Lösungen in einem sehr schwierigen Förderumfeld gefunden hat. LW hat - nicht nur hier - bundesweite Diskussionsprozesse fundiert mit gestaltet.

Der dritte Faktor sind die Menschen in der Familie, die mutig, geduldig, flexibel und ausdauernd, immer wieder neue Wege suchen und beschreiten - ggf. auch Dinge wieder aufgeben, wenn es nötig erscheint.

Stichwort Menschen:  In einem so bekannten Betrieb, einem Urgestein der deutschen Integrationsfirmenbewegung, gibt es sicher eine Vielzahl an Menschen, die es verdienen, hervorgehoben zu werden. Ich möchte mich – stellvertretend – auf die aus der Gründungsphase des Lebenswelten e.V. beschränken und hier nennen: Klaus Hertrampf, Peter Stadler, Erwin Seyfried, Ingrid Schneider-Klomfaß, Elmar Röder und Andreas Schneider ließen mit der Gründung des „Backstern“ im Jahre 1983, die erste Integrationsfirma am Berliner Himmel erstrahlen.

Der „Backstern“ ist zwar inzwischen erloschen, aber dafür strahlen andere Sterne der Familie umso kräftiger.

Zum Beispiel der Catering-Stern: Passend zum 30-jährigen Bestehen der Familie, gewann die Lebenswelten Restaurations GmbH im Juni 2012 den Rudolf-Freudenberg-Preis für ihr langjähriges Engagement und ihr breites Angebot im Bereich Ausbildung und Qualifizierung von Menschen mit Behinderung.

Der Preis wird jährlich von der Freudenberg Stiftung, Weinheim, und der BAG Integrationsfirmen e.V. im Gedenken an den Psychiater Dr. Rudolf-Freudenberg verliehen. Die Restaurations GmbH agiert als ganz normales Unternehmen, das im Rahmen der Ausbildung berufliche Normalität und betriebliche Realität vermittelt.

Die Jurymitglieder sehen in diesem Konzept ein gelungenes Beispiel, das gut auf andere Firmen und Träger übertragbar ist.

Also auch hier, ein weiterer Nachweis der Strahlkraft der Lebenswelten-Sterne am Berliner Himmel.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Integrationsfirmen wünscht der gesamten LW-Familie, ihren Mitarbeitenden und den Verantwortlichen, anhaltenden wirtschaftlichen Erfolg und Rahmenbedingungen, die es ermöglichen, Kreativität und Mut auch weiter  zu entfalten.

Alles Gute für die Zukunft!

wünscht  – auch im Namen des Vorstandes –                                                                                 

Berthold Sommer

Geschäftsführer

Bundesarbeitsgemeinschaft Integrationsfirmen e.V.



 


Der Fachbereich Betreuung bietet Praktikumsplätze für

folgende Berufsgruppen an:


* SozialarbeiterInnen / SozialpädagogInnen / HeilpädagogInnen
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* HeilerziehungspflegerInnen
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1. Einblick in Aufgaben, Funktion und Methoden unserer Einrichtungen für (chronisch) psychisch erkrankte erwachsene Menschen


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