Berufliche Sicherung

Die berufliche Begleitung steht Menschen mit (Schwer-)Behinderung und einem besonderen Bedarf an arbeitsbegleitender Unterstützung  sowie deren Arbeitgebern und den betrieblichen Ansprechpartnern zur Verfügung.

Der Integrationsfachdienst Süd ist zuständig für Arbeitnehmer*innen und Arbeitgeber mit dem Beschäftigungsstandort Neukölln und Treptow-Köpenick.

Weiterhin ist der Integrationsfachdienst Süd die Berliner Fachstelle für Menschen mit Epilepsie in der beruflichen Integration von Menschen mit Behinderungen. Der IFD Süd arbeitet im Netzwerk Epilepsie und Arbeit (NEA) und im Verein Sozialarbeit bei Epilepsie mit. Zusätzlich besteht eine Kooperation mit der deutschen Epilepsievereinigung und mit dem Epilepsie-Zentrum Berlin-Brandenburg.

Das Ziel der beruflichen Begleitung ist der Erhalt des Arbeitsplatzes, die Körung von entstandenen Problemen und Konflikten im Arbeitsverhältnis und die Beschäftigung der Arbeitnehmer*innen mit Behinderung auf Arbeitsplätzen, auf denen sie ihre Kenntnisse voll einbringen und weiterentwickeln können.

Individuelle Lösungswege werden im Rahmen vertraulicher Einzelgespräche und in gemeinsamen Gesprächen mit betrieblichen Ansprechpartnern und Vertrauenspersonen entwickelt. Dabei spielen Arbeitsplatzbesuche eine wichtige Rolle.

Auch Angehörige und gesetzliche Betreuer können in den Prozess einbezogen werden. Als unabhängig Beteiligte an Betriebsgesprächen, z.B. im Rahmen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM), unterstützen die Integrationsberater*innen als Moderatoren und Ideengeber.

Angebote für Beschäftigte

  • Unterstützung in schwierigen beruflichen Situationen
  • Beratung bei Problemen mit der Arbeitsleistung
  • Unterstützung bei Veränderungen am Arbeitsplatz
  • Unterstützung beim beruflichen Wiedereinstieg und während des betrieblichen Eingliederungsmanagements
  • Unterstützung im Kündigungsschutzverfahren und bei einer möglichen Anschlussperspektive
  • Besuche am  Arbeitsplatz
  • Teilnahme an betrieblichen Gesprächen
  • Sowohl Einzelgespräche, als auch Einbeziehung von Angehörigen
  • Koordination von Kontakten zu Beratungsdiensten oder Unterstützung im Umgang mit Ämtern

Angebote für Betriebe

  • Beratung zur Auswirkung von Behinderungen am Arbeitsplatz
  • Erarbeitung von Anforderungs- und Fähigkeitsprofil von Beschäftigten
  • Gemeinsame Entwicklung von Veränderungsmöglichkeiten in der speziellen Beschäftigung eines behinderten Mitarbeiters
  • Beratung zur Gestaltung leidensgerechter Arbeitsplätze sowie evtl. erforderlicher Umsetzung von Beschäftigten
  • Beratung bei Wiedereingliederung von Beschäftigten und zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement(BEM)
  • Beratung in Konfliktsituationen
  • Information über finanzielle Leistungen des Integrationsamtes und der Rehabilitationsträger

Die berufliche Begleitung wird in der Regel über das Integrationsamt finanziert, es können jedoch auch die Rehabilitationsträger die Kostenträger sein. Dies ist im Einzelfall zu klären.