Qualitätsmanagement in der Qualitätsgemeinschaft Lebenswelten e.V.

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Die Lebens- und Arbeitsqualität von behinderten, schwerbehinderten und sozial benachteiligten Menschen hängt zu einem erheblichen Maß von der Qualität der Hilfesysteme ab. Folgerichtig bedeutet die Einführung eines Qualitätsmanagment-Systems für uns eine Hilfe zur Analyse und Weiterentwicklung unserer sozialen und pädagogischen Arbeit. Im Jahr 2011 stellten wir daher die Weichen für die Erarbeitung eines Qualitätsmanagement-Systems nach den Normgrundsätzen DIN EN ISO 9001:2008. Im Januar 2012 wurden wir von einem anerkannten Zertifizierer erfolgreich auf „Herz und Nieren“ geprüft und halten nun seit 10. Februar 2012 das Zertifikat stolz in unseren Händen.

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In sechs Schritten sind wir, der Verein Lebenswelten und die Gesellschaften Saldo Journale Services GmbH und Spektrum GmbH zu unserem Qualitätsmanagementsystem gelangt:

Im ersten Schritt wurde im Rahmen der Einführung eines Qualitätsmanagement-Systems ein aktuelles „Regelwerk“ der Organisation erstellt. Hierzu gehörte die Entscheidung der obersten Leitung, politische und strategische Qualitätsziele zu benennen, eine Stabsstelle für den koordinierenden Qualitätsmanagementbeauftragten einzurichten und die Mitarbeiter zu schulen und zu motivieren. Auch mussten alle bislang vorhandenen „Regeln“ gesammelt und gesichtet werden.

In einem zweiten Schritt wurden diese geordnet. Die gewählte DIN EN ISO 9001:2008 liefert hierfür eine gute Anleitung und hilft, noch nicht vorhandene Regeln zu identifizieren. Somit konnte ein erstes verbindliches Inhaltsverzeichnis zusammengestellt werden, mit dessen Hilfe, die Mitglieder der Organisation die Regeln leicht finden und durch die Anwendung im Alltag gut verinnerlichen können. Unterstützend diente dazu eine Übersicht und Unterteilung aller in der Organisation im Arbeitsalltag vorhandenen wertschöpfenden Prozesse, Prozesse, die diese unterstützen und Prozesse, die sich mit dem Leiten, Lenken, Planen und Prüfen beschäftigen.

Die Mitarbeiter wurden zu ihrem Arbeitsfeld befragt und an der Entwicklung in Form von Qualitätszirkeln und internen Teamtreffen direkt und über die in den Bereichen tätigen Qualitätsbeauftragten indirekt beteiligt. Dieser Schritt war notwendig, um die für unsere Organisation geeignete Form der Beteiligung der Mitarbeiter zu finden, erfolgreich die Theorie mit der Praxis zu versöhnen und in unser System zu integrieren.

Der dritte Schritt wurde mit der offiziellen Freigabe durch die Geschäftsführung des Regelwerkes „Qualitätsmanagement-Handbuch“ vollzogen.

Regelmäßig müssen nun in einem vierten Schritt die zusammengefassten Regeln überprüft werden, ob diese weiterhin geeignet sind, die Ziele der Organisation zu erfüllen und ob sie so erfüllt werden, wie sie vereinbart wurden. Die internen Audits erfüllen hier eine wichtige Rolle.

Schritt fünf: Hier geht es um Verbesserung. Durch Instrumente wie ein Beschwerde- und ein Fehlermanagement sowie interne Audits bekommt unsere Organisation Informationen, wo noch Verbesserungspotential besteht. Wir begreifen die Entdeckung eines zu lösenden Problems als Geschenk für unsere Organisation und nehmen die Herausforderung dankbar an.

Der sechste Schritt widmet sich der Selbstbewertung (Managementbewertung) unserer Organisation. Hier wurde zusammengefasst und begutachtet. Ist unsere Strategie, unsere Idee von Qualität umgesetzt worden? Sind alle unsere Kooperationspartner im angemessenen Maße zufrieden gestellt worden? Wie sehen zukünftige Ziele aus? Was müssen wir tun, um (noch) besser zu werden?

Nach unserer erfolgreichen Zertifizierung beginnt nun die Reise auf den Pfaden der Qualität von Neuem: Und wieder kompetent, vorausschauend und teamstark in der Beschäftigung, Beratung, Bildung und Betreuung unserer Kunden!

Berlin, den 07.03.2012